Originalbeitrag: In Zeiten des Krieges.......... | Zurück
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sannshine | 
Dies ist kein Hund, da möchte ich als Hundekennerin und -liebhaberin keinen Zweifel aufkommen lassen!
"Großmacht" beschreibt den großmächtigen Aspekt unseres Menschseins, der einige von uns des Geldes wegens sogar zu Mördern werden lässt.
Dieser scharfe Dobermann, dem man nicht über den Weg laufen möchte, schaut vom Nachbargrundstück über den roten Zaun.
Das Bild zeigt blutrote Energiestrukturen, welche die permanente Gefahr umwabern: Aggression, Gewaltbereitschaft, Zubeißenkönnen und Zubeißenwollen... Angst liegt in der Luft und Sichausgeliefertfühlen................... Kein Weglaufen hilft mehr..... Man/frau kann sich nur noch mutig stellen, demonstrieren, die Meinung gegen den Krieg kundtun oder "..Ashame on you, Mister Bush.." von Hollywood aus in die Welt rufen.
Dieses Bild könnte auch Entsetzen, Ratlosigkeit oder anstatt Großmacht Ohnmacht genannt worden sein, denn diese Gefühle sind es, die mich angesichts des Irakkrieges überkommen.
Deshalb werde ich fortfahren, Kinder zu achtsamen Menschen zu erziehen.
sannshine
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Inga | Liebe sannshine, Dein Beruf ist ganz wichtig, ich schrieb das schon einmal. Meine schönsten Erinnerungen meiner Kindheit sind die aus dem Kindergarten, die schlechtesten Erinnerungen- aus der Schule. Die Frauen in dem Kindergarten, in den ich ging, haben mich bestärkt in dem, was ich tat. Ich malte und kritzelte alles voll, jeden Papierschnipsel. Und wurde gelobt. Für die damalige Zeit war es wohl ein fortschrittlicher Kindergarten. Wir hatten ein gelbes Zimmer, ein blaues, ein rotes. Das rote machte mir allerdings etwas Angst. Wir lebten mit Farben, Gerüchen, Klängen. Wir tranken unter der alten Linde duftenden Lindenblütentee und die Kindergärtnerinnen waren sehr lieb. Der Schock war dann die Schule. Ein Kontrastprogramm. Also ich weiß heute noch den Namen der Leiterin(!) Sie hieß Tante Elisabeth und trug eine dicke Brille. Aber welch ein lieber Mensch! Ohne Tante Elisabeth und ohne meine blinde Tante Elsa zuhause wäre ich nicht Künstlerin geworden. So aber wusste ich mit vier Jahren: Farbe sehen, das ist das Schönste. Ich werde Künstlerin. Ich bin Künstlerin. Dein rotes Bild erinnert mich an das rote Zimmer.
Du siehst, welch eine wichtige Aufgabe es ist, mit Kindern umzugehen. Du wirst sie sicher zu achtsamen Menschen erziehen! (Hoffentlich war das jetzt nicht zu privat?)
Liebe Grüße von INGA
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sannshine | liebe Inga,
vielen dank für deine privaten zeilen!
so kommen wir uns doch alle näher, - über ein wenig privates, so viel, wie jeder und jede preisgeben mag.
ja, ich sehe meinen brotberuf auch als eine sehr verantwortungsvolle tätigkeit, und es ist mir ein wichtiges anliegen, junge menschen in ihrer kreativität, ihrer neugier und ihrer lust am schaffen zu begleiten und zu bestärken. dies alles kann aber nur sein und wachsen in einer annehmenden athmosphäre, wie du mir so anschaulich bestätigst, und wofür ich immer wieder eintrete.
viele grüße sannshine
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